CorroShield

Korrosionsschutz.
Dort, wo Kühlung zählt.

Das Opferanoden-System für die Kühlkreisläufe Ihrer Spritzgießwerkzeuge.
Für neue und bestehende Werkzeuge.

DAS PRINZIP

Die Anode reagiert.
Der Stahl wird geschützt.

Korrosion im Kühlkanal bleibt lange unsichtbar.
Ihre Folgen können die ganze Produktion betreffen.

Ablagerungen und Korrosionsschäden können Wärmeübertragung, Durchfluss und Betriebssicherheit beeinträchtigen. CorroShield setzt beim elektrochemischen Korrosionsprozess an.

1

Elektrische Verbindung

Eine Opferanode sitzt im externen Verteilerblock. Sie steht mit dem Kühlwasser in Kontakt und ist elektrisch leitend mit dem Werkzeugstahl verbunden.

2

Das unedlere Metall übernimmt

Die Anode löst sich bevorzugt auf. Dieses elektrochemische Prinzip vermindert die Korrosion des angeschlossenen Werkzeugstahls.

3

Auch für den Stillstand konzipiert

Das Konzept ist auf Schutz auch ohne laufende Umwälzung ausgelegt, solange Wasser und die erforderlichen elektrischen sowie elektrolytischen Verbindungen vorhanden sind.

Das Ergebnis

Die Wirkung von CorroShield

Zur Versuchsdurchführung wurden 3 unabhängige Wasserkreisläufe mit Pumpe und Vorratsbehälter installiert. Alle Kreisläufe wurden mit der gleichen 5% -igen Salzwassermischung betrieben. Der nicht geschützte Kreislauf wurde jeweils 8 Stunden betrieben, anschließend geleert und mit Pressluft ausgeblasen. Beim den geschützten Kreisläufen wurde nur die Pumpe  ausgeschaltet. Die gesamte Versuchsdauer betrug 6 Wochen.

Querschnitt ungeschützter Kreislauf

Querschnitt geschützter Kreislauf

für den Werkzeugalltag entwickelt

Ein System. Drei Ansatzpunkte.

Kühlkanäle erhalten

Korrosion im Inneren des Werkzeugs reduzieren und den Zustand der wasserführenden Bereiche langfristig erhalten.

Wartung vorausschauend planen

Ein von außen zugängliches System mit austauschbarer Opferanode erleichtert die Einbindung in bestehende Wartungsabläufe.

Bestehende Werkzeuge einbeziehen

Externe Montage eröffnet die Möglichkeit zur Nachrüstung. Anschlüsse und Einbauraum werden werkzeugspezifisch abgestimmt.

Integration + Einsatz

Von Anfang an mitdenken.
Oder später nachrüsten.

CorroShield ist als externer Verteiler pro Werkzeughälfte konzipiert. Mehrere angeschlossene Kühlkreisläufe können damit gemeinsam in das Schutzkonzept einbezogen werden.

AnwendungKühlkreisläufe in Spritzgießwerkzeugen
SchutzprinzipGalvanische Opferanode
EinbauExterner Verteilerblock
IntegrationNeubau und Nachrüstung nach Prüfung

gut zu wissen

Technik braucht klare Antworten

Ja. CorroShield passt grundsätzlich zu jedem Stahlwerkzeug mit wasserführenden Kühlkreisläufen. Anschlüsse, Einbauraum und die Auslegung werden auf das Werkzeug abgestimmt. Wasserqualität, Temperatur und elektrische Anbindung bestimmen die konkrete Ausführung und Schutzwirkung.

Unter anderem durch Leitfähigkeit und Zusammensetzung des Wassers, Anodenwerkstoff, Flächenverhältnisse und die Erreichbarkeit der Kühlkanäle durch den Schutzstrom. Eine pauschale Schutzdauer lässt sich daraus nicht ableiten.

CorroShield wird in Labor- und Praxisversuchen untersucht. Schutzwirkung, Anodenverbrauch, mögliche Belagbildung und Werkstoffverträglichkeit werden anwendungsbezogen bewertet. Allgemeine Angaben zu Lebensdauer, Wartungsintervallen oder Einsparungen werden daraus derzeit nicht zugesichert.

Werkstoff und Härte, Kühlkreislaufplan, Wasserqualität bzw. Wasserzusätze, Betriebstemperatur und Angaben zum verfügbaren Einbauraum. Fotos oder eine Zeichnung helfen bei der Beurteilung.

Wirtschaftlichkeit

Korrosion kostet.
Schutz kann sich rechnen.

Weniger Wartungsaufwand, geringere korrosionsbedingte Zykluszeitverluste und weniger Stillstand: Prüfen Sie das wirtschaftliche Potenzial für Ihr Werkzeug.

Der Rechner zeigt Amortisation, Kapitalrendite (ROI) und Kapitalwert anhand Ihrer Annahmen. Die Startwerte sind ein illustratives Rechenbeispiel und keine zugesicherte Einsparung.

Gesamtinvestition inklusive aller benötigten Systeme, Montage und Anpassungen eintragen. Bei zwei Werkzeughälften gegebenenfalls zwei Systeme berücksichtigen. Laufende Mehrkosten umfassen beispielsweise Anodenwechsel und zusätzliche Wartung. Zykluszeitvorteile nur ansetzen, soweit sie wirtschaftlich nutzbar sind; Doppelzählungen mit Stillstandsersparnissen vermeiden.

Ihr Rechenergebnis

—

Statische Amortisationszeit

Nettoersparnis pro Jahr —
Vorteil nach Investition über 10 Jahre —
ROI im Betrachtungszeitraum —
Kapitalwert (abgezinst) —

So wird gerechnet

Jährliche Nettoersparnis = Wartung + Zykluszeit + Stillstand − laufende Mehrkosten. Statische Amortisation = Gesamtinvestition ÷ jährliche Nettoersparnis. ROI = (Nettoersparnis × Jahre − Investition) ÷ Investition × 100. Der ROI gilt für den gesamten Zeitraum, nicht pro Jahr. Der Kapitalwert diskontiert die jährlichen Nettoersparnisse zum jeweiligen Jahresende und zieht die Anfangsinvestition ab.

Vereinfachtes Modell mit gleichbleibenden jährlichen Beträgen, ohne Steuern, Finanzierung, Restwert oder Preissteigerungen. Alle Eingaben auf derselben Umsatzsteuerbasis ansetzen. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von Werkzeug, Einsatz und erzielter Schutzwirkung ab.

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